14
Dez
2009

un-klimakonferenz

die un-klimakonferenz (auch klimagipfel) ist eine jährlich stattfindende konferenz der vertragsmitglieder der un-klimarahmenkonvention. diese konvention ist ein abkommen, bei dem es darum geht, vom menschen verursachte fehler im klimasystem zu verhindern, den klimawandel zu verlangsamen und dessen folgen zu mildern. alle vertragpartner müssen regelmäßig regelmäßig über den aktuellen treibhausgasausstoß berichten. die mitglieder dieser konvention alle staaten der erde. sie müssen regelmäßig berichte über die emissionstrends in ihrem land vorlegen. 1992 fand ein klimagipfel in rio de janeiro statt, der diese konvention als ergebnis hatte. 2 jahre später trat sie dann in kraft. am 28.03.1995 fand dann die erste sogenannte un-klimakonferenz statt, und zwar in berlin. sie hatte das ziel, die richtlinien von 1992 zu verschärfen. ab dieser konferenz gab es jährlich eine weitere. besonders wichtig ist die 3. klimakonferenz 1997, die in kyoto, japan tagte. dort wurde das sogenannte kyoto-protokoll beschlossen. es trat 2005 in kraft. es legt international gesetzliche zielwerte für treibhausgasemissionen in den industrieländern fest. innerhalb des zeitraums 2008-2012 soll der treibhausgasausstoß um 5,2% gegenüber dem stand von 1990 reduziert werden. leider sind die emissionen nicht sehr stark zurückgegangen, da die vereinigten staaten eine verbindliche reduzierung der emissionen ablehnen. obwohl die USA für den höchsten anteil am co2 ausstoß verantwortlich sind, lehnen sie selbst die geringe senkung von 5,2% ab. der co2 ausstoß steigt sogar in hohem maße. die EU hat den ausstoß bereits um 8% gesenkt, das ziel für 2020 ist eine reduzierung von 30%. die sogenannten schwellenländer, z.B. china und indien, die erst vor kurzem in die inustrie eingestiegen sind, wollten erst keine schadstoffbegrenzung hinnehmen; ihr argument: vorher durften alle großen industrienationen soviel co2 ausstoßen wie sie wollten und gerade als die schwellenländer sich industriell entwickelten, gab es neue richtlinien. sie plädierten darauf, dass die schwellenländer wirtschaftlich wachsen dürften, bevor es beschränkungen für sie gäbe. aber selbst china und indien sagten leztendlich (im gegensatz zu den USA) eine verringerung der emissionen zu. nun, da amerika einen neuen präsidenten hat, ist man gespannt wie sich die dinge in der 15. konferenz in kopenhagen entwickeln werden.
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